Planungsbüro Hendel + Partner

2019 – Februar

Pressemeldung

aus der Allgemeinen Zeitung „Landskrone“ vom 05.02.2019. Erst vor Kurzem hatte das Planungsbüro Hendel+Partner mit einem Bebauungsplan für das entsprechende Planungsrecht gesorgt:

Spatenstich für Neubau mit Sozialwohnungen in Nierstein

Von Bastian Hauck

25 neue Wohnungen für Einkommensschwache entstehen zurzeit in Nierstein. Dem Projekt mit bezahlbarem Wohnraum sollen weitere folgen, erklärt Bürgermeister Thomas Günther. Neben dem bereits bestehenden Wohnblock (r.) entsteht das neue Gebäude in der Niersteiner Gutenbergstraße. Grafik: HS Concept Asset Management GmbH

NIERSTEIN – Endlich geht es los. Das ist die einhellige Meinung des Niersteiner Stadtbürgermeisters Thomas Günther (CDU) und des Investors Hasim Sengül beim Spatenstich des Wohnprojektes in der Gutenbergstraße 2 in Nierstein. Dort entsteht zurzeit neben dem Hochhaus an der Bundesstraße B 420 ein Neubau mit 25 Sozialwohnungen (die AZ berichtete).

In Zahlen ausgedrückt bedeutet das: Es entstehen 25 barrierefreie Wohnungen mit zwei, drei oder vier Zimmern und einer Größe zwischen 55 und 95 Quadratmetern. Investor Sengül aus Groß-Gerau hat sich dazu verpflichtet, die Wohneinheiten 25 Jahre lang nur an Haushalte mit niedrigen Einkommen zu vermieten.

Bis der Neubau in der Gutenbergstraße bezugsfertig ist, hat Hasim Sengül, Geschäftsführer des Immobilienentwicklungsunternehmens HS Concept Asset Management GmbH, mit seinem Team noch ein bisschen Arbeit vor sich. Nach dem Erdaushub in den nächsten Wochen sollen Anfang März die Arbeiten für den Rohbau beginnen – der soll innerhalb von sechs Monaten bis August beziehungsweise September fertig sein. Der weitere Plan sehe dann vor, im nächsten Winter den Innenausbau fertigzustellen. Das vier- und fünfgeschossige Stufengebäude soll dann spätestens im Mai oder Juni 2020 fertig sein.

Hasim Sengül besitzt bereits über 50 Wohnungen in Nierstein, mit dem neuen Wohnprojekt kommen weitere dazu. Er sagte beim Spatenstich: „Wir fühlen uns in Nierstein sehr wohl. Mit unserem Vorhaben sind wir beim Bürgermeister offene Türen eingerannt, die Zusammenarbeit war selten so angenehm wie hier.“

Sowohl Günter als auch Sengül bedankten sich auch bei der Investitions- und Strukturbank (ISB) Rheinland-Pfalz, die durch Alexandra Wüst vertreten war. Für das rund 4,2 Millionen teure Wohnprojekt gewährte die ISB ein 3 Millionen Euro Darlehen. In den 3 Millionen Euro sind rund 900 000 Euro Tilgungszuschuss enthalten, die Investor Sengül frühzeitig ausgezahlt bekommt. Die restlichen 1,2 der 4,2 Millionen Euro steuert Sengül über seine Hausbank und Eigenkapital bei.