Entwurf | Planungsbüro Hendel + Partner

2017 – November

Gemeinde Bodenheim, Sportanlagen und Gewerbegebiet BÜRGEL III: Entwurf Straßenplanung

So soll´s werden: Die Erschließungsstraße für die geplanten Sportanlagen und das Gewerbegebiet BÜRGEL III am östlichen Ortsrand von Bodenheim.


2017 – Oktober

Gemeinde Trechtingshausen – Ausbau Burgweg

Ziemlich holprig geht es von der Bundesstraße B9 hoch zur Burg Reichenstein in Trechtingshausen, um die Burg zu besichtigen und den Blick ins schöne Rheintal genießen zu können. Denn die  Burgstraße ist in die Jahre gekommen und ihr Zustand verschlechtert sich zusehends infolge der täglichen Fahrzeugbewegungen; zum Leidwesen vieler Betroffener. Damit ist jetzt bald Schluss, denn die Straße soll im kommenden Jahr ausgebaut werden. Der Entwurf des Planungsbüros Hendel+Partner sieht eine gemischte Asphalt-/Pflasterfläche vor, die sowohl den Bedürfnissen der Anwohner als auch des Besucherverkehrs zur Burg Rechnung trägt.


2016 – September

CAD vs. Zeichentisch

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Der Trend zum Entwurf am Computer macht auch vor unserem Büro nicht halt. Landschafts- und Städtebauarchitektenn werden heute in der Regel so ausgebildet, dass nur Platz für Zielführendes bleibt. Da ist nur sehr wenig Raum für die intensive Auseinandersetzung mit dem Entwurf, wie sie bei der reinen „Handarbeit“ obligatorisch war. Es wird ausgebildet, was der Markt vornehmlich braucht: das Handwerkszeug für ökonomisch ambitionierte Architekten. Und dieses ist in Zeiten des sich auf dem Vormarsch befindenden Investorenbaus nun einmal das computerunterstütze Design (CAD).

In diesem Zuge ist sogar eine neue Branche entstanden. Mittlerweile sind Büros, die sich ausschließlich auf die professionelle CAD-Visualisierung spezialisiert haben, etablierte Dienstleister für Architekturbüros. Und dennoch besitzt die Kunst der Handskizze auch − oder sogar besonders – im ökonomisch ausgerichteten Büro seine Daseinsberechtigung. Wenn ein Landschafts- oder Städtebauarchitekt dem potenziellen Bauherrn, Auftraggeber oder Investor gegenüber sitzt und die Umsetzung seiner „Kopfarbeit“ frei Hand zu Papier bringt, ist die Überzeugungskraft dieser Darbietung keinesfalls zu unterschätzen. Auch sind gemeindliche Gremien – so unsere Erfahrung – oftmals mit händischen Skizzen eher zu überzeugen, als mit fertigen, scheinbar verfestigten und unumstößlichen Konzepten.

Deshalb lassen wir beiden Methoden in unserem Büro ihren Raum und setzen sie – je nach Bedarf und situationsabhängig – ein. Die alte „Handwerkskunst“ bewahren und sich der neuen Technik nicht verschließen.

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